Goodall wurde in den 1960er Jahren durch ihre bahnbrechenden Feldforschungen in Gombe, Tansania, berühmt. Sie wurde nicht nur wegen ihrer Entdeckungen als Pionierin angesehen, sondern auch, weil sie damals eine der wenigen weiblichen Wissenschaftler war. Später verlagerte sich ihr Schwerpunkt von der Wissenschaft auf den Klimaaktivismus. Unermüdlich warnte sie vor der rapiden Zerstörung von Lebensräumen und setzte sich für dringende Klimaschutzmaßnahmen ein. Ihr ganzes Leben war geprägt von Mitgefühl für Menschen, Tiere und die Natur und der Überzeugung, dass jeder von uns etwas bewirken kann.
Durch ihre Arbeit hat Goodall gezeigt, wie stark das Band zwischen Mensch und Natur ist. Ihr Vermächtnis bleibt ein Aufruf, sich um das zu kümmern, was verletzlich ist.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen.